đą DER DENUNZIANT đą
Ein Lagerhaus, ein Karton voll Asche, und ein Mann mit Brille, der zur FĂŒhrung rennt.
Der ErzĂ€hler kniet am FahrradstĂ€nder und filmt, was vom Brand ĂŒbrig ist: verbrannte Bilder, klebrig, schwarz und nass wie Teer. Das ist eine Trauerhandlung. Dann piept es hinterm Regal, ein spitzer MĂ€useton, ein Bart und eine Brille â und der kleine Zirkusmann petzt. Was er anrichtet, ist in der Sache nichts und in der Wirkung alles: Er reiĂt mir mein GedĂ€chtnis aus dem Arm.
Die Rache ist von bemerkenswerter Kleinlichkeit: nasse Asche, Blatt fĂŒr Blatt, auf seinen GepĂ€cktrĂ€ger. Am nĂ€chsten Morgen liegt sie da und lacht. Er quietscht so hoch, dass die Neonröhren brechen, strampelt im Sand â und der Lord tritt mit ruhiger, fester Hand. Die Zirkusorgel spielt den falschen Ton dazu. NatĂŒrlich.
âKein Ausgang, keine TĂŒr, nur Asche in der Hand."