đż PENNERLIKĂR đż
Zwei MÀnner, ein Spielplatz, zweiundvierzig KrÀuter. Nichts davon geht gut aus.
Es fĂ€ngt als Gelage im Sand an und wird in drei Strophen zur Autopsie am lebenden Leib. Der Likör frisst sich durch den Magen, die Leber kocht schon schwarz, die Augen werden gelb. Dazwischen steht der kĂŒrzeste und grausamste Dialog des Albums: âMeine Tochter wird sechzehn⊠ich habe sie nie gesehen." Antwort: TRINK, BIS DIE LEBER PLATZT.
Dann löst sich die Sprache auf, und zwar genau so weit wie der Körper. Die Wippe wippt nicht mehr auf dem Spielplatz, sondern IN MIR. Der Zaun antwortet aus den Adern heraus. Zweiundvierzig Stimmen in der Leber rufen den eigenen Namen, das Stottern bricht den Takt â und der letzte Satz ist kein Bild mehr, sondern eine Feststellung.
â ïž Alkoholexzess, Sucht, körperlicher Verfall.
âIch bin nur noch Alkohol."