đ QUASIT đ
Ein DĂ€mon der untersten Stufe verbeugt sich â und schĂ€rft dabei das Messer.
Der Quasit nennt sich selbst nutzlos, ein Schatten ohne Namen, ein Wurm, und bittet um Qual: bitte Meister, quĂ€le mich. Jeder Satz ist Unterwerfung, und jeder Satz ist gelogen. Die Peitsche singt Lieder auf seiner geschundenen Haut, er lacht dazu und verweilt im Staub â aber die Klingen warten nur auf ihren blutigen Teil.
Das ist kein Befreiungslied, sondern ein Belauerungslied. Der Quasit will nicht frei sein, er will den Thron. Hör mein Winseln, hör meine falsche Treue: Er sagt dem Meister ins Gesicht, dass alles Theater ist, und der Meister hört es nicht â weil Kleinheit nichts ist, worauf man hört. Genau darauf ist der Plan gebaut.
âEin Quasit war ich, doch niemals mehr ein Knecht."