[Intro komische GerÀusche und Wahnsinn gekreische]
[Intro]
Ein König des Abflusses, ein Herrscher im Gestank,
Dein Reich aus FĂ€kalien, ich haltâ die Luft an, krank.
[Verse]
Jeden Morgen Chaos auf dem Tisch,
Kakaopulver, Zucker, alles klebt, riecht wie Fisch.
Industrie im Blut, auf meinem Teller sind PE-FAS,
Dank meines Vaters ist der ganze Boden nass!
[Pre-chorus]
Das Klo ĂŒberflutet, sein flĂŒstern so laut,
zerkratzt sind die Pfannen, das Essen verdaut,
Ich kann es nicht mehr sehen, das Essen, die ScheiĂe
Ich lebe im Wahnsinn, von deinem Essen muss ich blÀhen
[Chorus]
Klorollen im Klo, alles lĂ€uft ĂŒber,
Toilette explodiert, ScheiĂe flieĂt rĂŒber.
Ein Rentner-Tribunal, du bist der Richter,
Ein Jahr wieder vorbei, ich sehe Rentnergesichter.
[Verse]
Mutter ist weg, Bruder lÀngst fort,
Ich bin hier geblieben, ein trauriger Ort.
Du klaust Zucker, stiehlst meinen SĂŒĂkram,
Zuckerspur auf dem Boden, du bist zu langsam.
[Pre-chorus]
Hustest seltsam, FlĂŒstern laut,
Schleichst umher, leakst meinen Namen vertraut.
Ein altes Bild von mir, in deinem Portemonnaie,
Doch der Typ darauf â ich war das nie.
[Chorus]
Klorollen im Klo, alles lĂ€uft ĂŒber,
Toilette explodiert, ScheiĂe flieĂt rĂŒber.
Ein Rentner-Tribunal, du bist der Richter,
Ein Jahr wieder vorbei, ich sehe Rentnergesichter.
[Bridge]
Das Finale kommt, die ScheiĂe fĂ€llt,
Du spielst die Hauptrolle in deiner verkackten Welt.
Zehen verloren, doch du spielst das Drama,
Als wĂ€ren Beine amputiert, Applaus fĂŒr dein Karma.
[Chorus]
Klorollen im Klo, alles lĂ€uft ĂŒber,
Toilette explodiert, ScheiĂe flieĂt rĂŒber.
Ein Rentner-Tribunal, du bist der Richter,
Ein Jahr wieder vorbei, ich sehe Rentnergesichter.
[Outro]
Ein Lied ĂŒber dich, ein Vater unserer Zeit,
Jede Zeile, jeder Reim, pure Bitterkeit.
Ein Jahr wieder vorbei, und ich bin noch hier,
Mein Zimmer vollgemĂŒllt, er hat mich ruiniert.
đœ RENTNERLEBEN (CLASSIC) đœ
Dieselbe Abrechnung, nur ohne Anlauf.
Die Classic-Fassung lĂ€sst die zwei Zeilen weg, mit denen die Albumversion anfĂ€ngt â den stolzen König auf dem Porzellanthron, den Drecks-Zyklon. An ihrer Stelle steht bloĂ eine Regieanweisung: komische GerĂ€usche und Wahnsinnsgekreische. Kein Bild, keine Einordnung, kein Thron. Es wird gelacht und losgeschrien.
Das verschiebt den ganzen Song. In der Albumfassung wird der Vater erst inthronisiert und dann demontiert; hier fehlt die Krönung, und ĂŒbrig bleibt das Protokoll ohne Rahmen â Klo, Zucker, verlorene Zehen, das falsche Foto, der Sohn, der geblieben ist. Milder ist diese Fassung deshalb nicht. Sie ist nur ungeduldiger.
â ïž Pflege, VernachlĂ€ssigung, FĂ€kalhumor.
âMein Zimmer vollgemĂŒllt, er hat mich ruiniert."